Einsatz von Schauspiel zur Veranschaulichung diskriminierenden Verhaltens (Universität Helsinki)

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Thematik und Zielstellung
Die Aktion wurde entwickelt, um alltägliche, oft subtile, diskriminierende Praktiken in der Arbeitskultur sichtbar zu machen.

Beschreibung des Angebots/der Aktion
Die Mitglieder der Theatergruppe und, wenn auch in geringerem Maße, das Publikum werden erkennen, wie implizite Tendenzen beeinflussen, wie Individuen in unserem Arbeitsumfeld behandelt werden, und erfahren, wie sie diese Praktiken an sich selbst und anderen bekämpfen können.

Vorgehensweise bei der Implementierung
Kurz vor Thementagen zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz, vor jährlichen Seminaren und Thementagen zum Thema Gleichstellung wurden Gruppen von Freiwilligen eine kurze allgemeine Beschreibung gängiger diskriminierender Verhaltensweisen (oder z.B. der fünf Herrschaftstechniken) gegeben. Die Gruppen erhielten dann die Aufgabe, ein Drehbuch für ein alltägliches Beispiel von diskriminierendem Verhalten zu entwickeln und ein kurzes Theaterstück dazu einzuüben. In einigen Fällen beinhaltet die Aufgabe auch mögliche Gegenmaßnahmen zu diesem Verhalten darzustellen. Die Theaterstücke wurden im Rahmen des Seminars oder eines anderen Veranstaltungsprogramms präsentiert und meist in Gruppenarbeit diskutiert.

Ergebnisse und Wirkungsweisen
Das Verständnis dafür, wie subtile Diskriminierung und implizite Tendenzen unser Verhalten beeinflussen, ist gestiegen, und dadurch hat sich das Ausmaß an diskriminierendem Verhalten verringert.

Erfolgskriterien und mögliche Hindernisse
Am stärksten zeigen sich Erfolge (d.h. positive Verhaltensänderungen) bei den Mitgliedern der Theatergruppe, weshalb es ratsam ist, eine Vielzahl von Menschen in die Gruppenarbeit einzubeziehen.

Dieses Angebot gehört zur Kategorie
Genderbewusste Organisationskultur