Porträt 09

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„Wir wollten beide nicht das klassische Familienmodell.“
© eveleen007 - stock.adobe.com
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Die porträtierte Wissenschaftlerin hat vor 10 Jahren mit einem Promotionsstipendium an ihrem Institut angefangen. Vor sechs Jahren wurde sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt. Seit vier Jahren ist sie die stellvertretende Abteilungsleiterin. Ihr Mann arbeitet in der gleichen Abteilung. Gemeinsam haben sie eine Tochter im Kleinkindalter und einen Sohn in Säuglingsalter. Momentan arbeiten beide 40 Prozent, um ihren Sohn zuhause betreuen zu können.

Momentan arbeiten Sie beide 40 Prozent. Haben Sie das nach der Geburt ihrer Tochter auch so gemacht?

Wissenschaftlerin: Ja. Bevor die Kinder geboren wurden, hatten mein Mann und ich Vollzeitstellen. Sowohl bei unserer Tochter als auch bei unserem Sohn nutzen wir nun das ElterngeldPlus und schätzen die Möglichkeiten, die es bietet, sehr. Bei beiden Kindern haben mein Mann und ich nach dem Mutterschutz jeweils auf 40 Prozent reduziert. Das heißt, mein Mann und ich gehen abwechselnd tageweise arbeiten. Nachdem unsere Tochter mit 14 Monaten in die Kita gekommen ist, konnten wir beide wieder Vollzeit arbeiten. Weil das beim ersten Mal sehr gut geklappt hat, machen wir es seit der Geburt unseres Sohnes genauso. Dieses Mal wollen wir aber eventuell zusätzlich die vier Partnermonate des ElterngeldPlus nutzen, in denen wir jeder 25-30 Stunden pro Woche arbeiten werden. Wir planen dann beide 80 bis 100 Prozent zu arbeiten, wenn der Kleine ungefähr 1,5 Jahre alt ist.

Wie haben Sie sich mit Ihrem Mann bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf abgestimmt?

Wissenschaftlerin: Wir wollten beide nicht das „klassische Modell“, bei dem ausschließlich die Mutter zu Hause bleibt. Ich wollte aber auch nicht das „klassisch umgekehrte Modell“, bei dem nur der Vater zu Hause bleibt. Wir wollten beide Kinder haben. Wir wollten beide bei den Kindern sein und wir arbeiten beide gerne. Mit unserer halb-halb Aufteilung haben wir genau das, was wir wollten. Natürlich ist der Koordinationsaufwand bei diesem geteilten Modell sehr groß. Vor allem seit wir zwei Kinder haben, fällt uns das besonders auf. Aber ein bisschen chaotisch ist es mit Kindern in jedem Fall.

Zum Glück haben wir – durch unsere Arbeitsstelle und die Gesetzeslage – diese Freiheit. Ich finde es sehr gut, dass es in Deutschland Förderungen wie das Elterngeld gibt, aber ich finde es auch sehr, sehr kompliziert. Beim Durchrechnen der ElterngeldPlus/Elterngeld-Alternativen dachte ich manchmal, dass man schon fast promoviert sein muss, um die verschiedenen Möglichkeiten berechnen zu können.

Wie hat Ihr Vorgesetzter auf Ihre Pläne reagiert?

Wissenschaftlerin: Mein Vorgesetzter hat freudig auf die Nachricht vom Nachwuchs reagiert; auch beim zweiten Mal, dort allerdings zunächst verhaltener. Ich kann das nachvollziehen, denn es bedeutet mehr Koordinationsaufwand für alle Seiten. Insgesamt hat er aber wirklich sehr gut reagiert und stand unserem Arbeitsmodell vollkommen offen gegenüber.

Damit ein gutes gemeinsames Arbeiten möglich ist, versuchen sowohl mein Vorgesetzter als auch ich flexibel zu sein. Wenn zum Beispiel Kundentermine an meinem eigentlich freien Tag anstehen, versuche ich das möglich zu machen und so auf meinen Arbeitgeber zuzugehen. Umgekehrt kann ich, wenn nötig, meine Tochter auch mal früher von der Kita abholen, oder ein Kind sogar mit ans Institut bringen.

Wie haben Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagiert? Wie kommen diese mit Ihrem Arbeitsmodell zurecht?

Wissenschaftlerin: Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durchweg positiv reagiert. Von ihnen gab es nur Glückwünsche. Mit dem Arbeitsmodell kommen sie weitestgehend gut zurecht. Wenn sich allerdings meine „Institutstage“ durch Kundentermine verschieben, ist das manchmal für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwirrend. Teilzeit erfordert ja fast immer mehr Koordination.

Insgesamt nehmen hier viele junge Eltern Elternzeit, es gibt auch viele Väter, die mehr als die klassischen zwei Monate nehmen. Viele machen es so, dass jeder Elternteil ein halbes Jahr Elternzeit hat. Unser Modell – mit beidseitiger Teilzeit direkt nach dem Mutterschutz – ist noch relativ ungewöhnlich.

Wie gut lässt sich Ihre Führungsrolle mit Teilzeit vereinbaren?

Wissenschaftlerin: Als stellvertretende Abteilungsleiterin unterstütze ich den Abteilungsleiter in der Leitung und bin so etwas wie eine Schnittstelle zwischen dem Abteilungsleiter und den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (Die Abteilung umfasst etwa 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie sieben Doktorandinnen und Doktoranden). Das heißt, ich muss strategische und organisatorische Entscheidungen, häufig auch in Bezug auf den konkreten Projektablauf, treffen.

Ich finde, das lässt sich gut mit der Teilzeit vereinbaren. Organisatorische Dinge kann ich gut telefonisch oder per E-Mail erledigen. Wenn ich z.B. an einem meiner freien Tage eine Anfrage eines Kunden bekomme, dann kann ich diese auch gut von zuhause an die richtige Stelle weiterleiten oder schnell beantworten. Mein Arbeitsplatz ist aber am Institut. Richtige Telefonkonferenzen mache ich z.B. nicht gerne von zuhause, wenn ich mich parallel um die Kinder kümmern muss.

Wie kommen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit zurecht, dass Sie nur zwei Tage arbeiten?

Wissenschaftlerin: Gerade die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind nicht ständig auf Entscheidungen von mir angewiesen. Sie arbeiten selbstständig an ihren Projekten. Es ist daher selten so, dass Entscheidungen innerhalb eines Tages gefällt werden müssen, wenn das doch der Fall sein sollte, schaue ich an meinen freien Tagen zweimal täglich nach meinen E-Mails und reagiere, wenn etwas Dringendes anfällt.

Was ist das Besondere an einer Leitungsfunktion, wenn man Kinder hat?

Wissenschaftlerin: In der Leitung hat man natürlich mehr berufliche Verantwortung und kann sich nicht zurücklehnen – das macht man aber als gute Mitarbeiterin auch nicht. Und eins ist vermutlich klar, selbst wenn man der Chef der Welt ist: Wenn das Kind vom Baum fällt, dann lässt man alles stehen und liegen und kümmert sich um sein Kind.

Wie haben Sie die Betreuung Ihrer Kinder organisiert?

Wissenschaftlerin: Unsere Tochter geht in eine Kita und hat dort einen Ganztagsplatz. In unserer Kita bedeutet das, dass sie von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr dort betreut werden kann. Wir bringen sie meistens um 8:30 Uhr und holen sie um 15:30 Uhr ab. Das ist dort der normale Rahmen für die Kita-Kinder. Die eine Sache ist ja, wie lange die Kita offen hat, die andere Sache, wie lange die anderen Kinder da sind. Würden alle um 14 Uhr abgeholt werden, hätte man vermutlich ein schlechtes Gewissen, das Kind erst um 17 Uhr zu holen.

Unser Sohn ist derzeit noch zuhause und wird wechselseitig von meinem Mann und mir betreut, das heißt zurzeit bringen wir auch unsere Tochter oft später in die Kita (z.T. erst 9:30 Uhr).

Für Notfälle haben wir meine Schwiegereltern etwa 45 Minuten entfernt. Auf die haben wir beispielsweise zur Geburt unseres zweiten Kindes zurückgegriffen. Außerdem haben wir auch Freunde, die mal einspringen könnten. Das kommt aber wegen der Arbeit selten vor. Unser Arbeitgeber ist flexibel genug, dass wir das bisher immer lösen konnten. Bei Krankheit unserer Tochter haben wir zum Beispiel – als wir vor der Geburt unseres Sohnes beide Vollzeit gearbeitet haben – das Eltern-Kind-Büro am Institut genutzt oder Homeoffice in Anspruch genommen. Ein oder zwei Mal haben wir einen Kinderkranktag genutzt.

Wie hoch ist Ihre Reisetätigkeit und wie organisieren Sie das?

Wissenschaftlerin: Ich habe derzeit nicht viele Dienstreisen. Im ersten halben Jahr nach der Geburt meines Sohnes habe ich darum gebeten keine Dienstreise mit Übernachtung machen zu müssen. Die erste Dienstreise mit Übernachtung steht nun nächsten Monat an. Insgesamt versuchen wir, nicht gleichzeitig auf Dienstreise zu gehen, damit immer einer die Kinder betreuen kann. Eine gemeinsame Dienstreise kam auch erst zweimal vor, beide Male ließ sich das mit den Kitaöffnungszeiten noch organisieren.

Wie teilen Sie sich die Organisation des Alltags?

Wissenschaftlerin: Mein Mann und ich ziehen da an einem Strang, das macht vieles einfacher. Das Organisatorische mache eher ich, aber in Summe machen wir beide vermutlich gleich viel.

Welche Rahmenbedingungen Ihres Instituts tragen zu Ihrer Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei?

Wissenschaftlerin: Die real existierenden Teilzeitmöglichkeiten tragen ganz enorm dazu bei. Ich kenne Leute, die in Firmen arbeiten, in denen schon eine 80 Prozent-Stelle als unmöglich angesehen wird.

Was sagen Ihre Kunden zu Ihrem Arbeitsmodell?

Wissenschaftlerin: Nicht jedem Kunden erkläre ich mein Arbeitszeitmodell. Es kommt immer darauf an, wie intensiv der Kontakt mit dem Kunden ist und wie man die Reaktion einschätzt. Am angenehmsten ist es natürlich, wenn man damit offen umgehen kann. Ich habe z.B. einen Kunden, der weiß, dass ich in Teilzeit wegen Kleinkindbetreuung arbeite. Ihm habe ich gesagt, er könne mich jederzeit anrufen und wenn es gerade nicht passt, würde ich mich einfach zurückmelden. Das funktioniert gut, auch weil er selbst kleine Kinder hat. Allerdings gibt es schon Kunden, die auf Kindergeräusch im Hintergrund angespannt reagieren, da versuche ich das dann zu vermeiden.

Wie zufrieden sind Sie damit, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Ihnen funktioniert?

Wissenschaftlerin: Ich bin zufrieden. Es ist anstrengend, aber das wäre es wohl auch ohne Beruf. Termine an Kinderbetreuungstagen sind anstrengend, allerdings ist es hier ganz klar von Vorteil, dass mein Mann und ich in der gleichen Abteilung arbeiten. Wir bringen dann den Kleinen mit und der andere betreut ihn für die Zeit im Büro.

Welchen Ratschlag geben Sie anderen Eltern?

Wissenschaftlerin: Stimmt euch mit eurem Partner ab, redet darüber, was ihr wollt und schaut, was für beide passt. Denkt nicht zu konservativ. Man kriegt eine ganze Menge hin, wenn man es einfach mal versucht.

Was wünschen Sie sich um Ihr Privat- und Berufsleben noch besser vereinbaren zu können?

Wissenschaftlerin: Deutschland könnte noch flexibler werden. Ich habe eine Freundin in Schweden. Von ihr weiß ich, dass es in Deutschland im Gegensatz zu Schweden noch vergleichsweise feste Arbeitszeiten und viel Kernarbeitszeit gibt.

Ich fände es gut, wenn mehr Leute ihre Kinder mal mit zur Arbeit bringen. Dadurch wird sichtbarer, dass Kinder ein Faktor sind, der dazugehört. Man sollte nicht verstecken müssen, dass man sich auch um seine Kinder kümmert.

Inspirator*innen

Individuelle Wege zur Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben

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  • „Das Schönste ist die Zeit, wenn wir gemeinsam zu fünft sind. Das ist unschlagbar.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler arbeiten seit 10 Jahren
    in der gleichen Abteilung eines Forschungsinstituts. Beide sind wissenschaftliche
    Mitarbeitende und stellvertretende GruppenleiterIn. Sie haben sich während ihres Studiums
    kennengelernt und sind mittlerweile verheiratet. Vor 19 Monaten wurden sie Eltern von Drillingen.
    Sie organisieren den Familienalltag gleichberechtigt und teilen alle Aufgaben
    halbe-halbe zwischen sich auf.

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    Porträt 01
  • „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nun zwei Ansprechpersonen,
    anstatt zwei Chefs.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler leiten gemeinsam
    eine Abteilung ihres Forschungsinstituts. Das Institut hat mehrere Standorte.
    Der Standort an dem die beiden porträtierten Personen arbeiten, liegt ländlich ohne
    Anbindung an eine Universitätsstadt. Die Wissenschaftlerin hat promoviert und
    arbeitet seit fast 10 Jahren für das Institut. Sie ist verheiratet. Der Wissenschaftler
    hat ein Dplom und ist seit fast 20 Jahren am Institut. Er ist verheiratet und hat
    zwei Kinder im Grundschulalter. Seine Frau arbeitet in Teilzeit am gleichen Institut.

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    Porträt 02
  • „Papa mit Baby allein zuhause ist wirklich empfehlenswert.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler arbeiten beide
    am selben Forschungsinstitut. Sie sind verheiratet und haben zwei Töchter. Diese sind
    im Kindergarten- bzw. Grundschulalter. Die Wissenschaftlerin ist seit sieben Jahren
    am Institut. Als sie begonnen hat für das Institut zu arbeiten, war ihre erste Tochter
    fünf Monate alt und wurde deshalb bis zum ersten Geburtstag vom Vater betreut.
    Der Wissenschaftler hat promoviert und arbeitet seit 2 Jahren am Institut.

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    Porträt 03
  • „Es ist nichts Besonderes daran eine Leitungsfunktion zu übernehmen
    und in Teilzeit zu arbeiten.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit fast 20 Jahren an ihrem Institut.
    Knapp ein Jahr nachdem sie die Leitung einer Gruppe übernommen hatte, wurde ihr Sohn
    geboren. Mittlerweile ist ihr Sohn vier Jahre alt. Die Wissenschaftler ist nach wie
    vor Gruppenleiterin und arbeitet in Teilzeit, um aktiv Zeit mit ihrem Sohn
    verbringen zu können.

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    Porträt 04
  • „Vorbilder fand ich sehr wichtig.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit 10 Jahren an ihrem Forschungsinstitut.
    Der porträtierte Wissenschaftler hat promoviert und ist Gruppenleiter an einer
    Universität. Beide sind verheiratet und haben einen 14 Monate alten Sohn,
    den sie gemeinsam betreuen.

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    Porträt 05
  • „Obwohl wir so viel arbeiten,
    verbringen wir sehr viel schöne Zeit mit unseren Kindern.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin ist seit mehr als 20 Jahren an ihrem Institut tätig.
    Sie begann ihre Karriere als wissenschaftliche Hilfskraft. Die letzten sieben Jahre
    war sie als Abteilungsleiterin tätig. Seit kurzem ist sie Professorin an einer
    Hochschule. Zugunsten dieser neuen Aufgabe hat sie die Abteilungsleitung abgegeben,
    ist aber weiterhin zusätzlich für ihr Forschungsinstitut tätig.
    Sie ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter mit Down-Syndrom.

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    Porträt 06
  • „Ein Tandem funktioniert nur mit guter Abstimmung und absolutem Vertrauen.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin A und die porträtierte Wissenschaftlerin B leiten
    gemeinsam eine Abteilung. Beide arbeiten in Teilzeit. Wissenschaftlerin A ist
    promoviert. Seit fast 15 Jahren arbeitet sie an ihrem Forschungsinstitut.
    Sie ist verheiratet und hat eine Tochter sowie einen Sohn im Grundschulalter.
    Wissenschaftlerin B hat vor 8 Jahren angefangen neben ihrem Studium als
    wissenschaftliche Hilfskraft für das Forschungsinstitut zu arbeiten. Seit 2 Jahren ist
    sie wissenschaftliche Mitarbeiterin.

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    Porträt 07
  • „Das Besondere ist, dass man rund um die Uhr Verantwortung trägt.
    Im Büro ist man für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich
    und zu Hause hat man Verantwortung für sein Kind.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit 10 Jahren an ihrem Institut. Mit der
    Geburt ihrer Tochter ging in Jahr in Elternzeit. Kurz nachdem sie in ihre alte Position
    zurückgekehrt war, wurde ihr die Leitung einer Abteilung angeboten. Mittlerweile leitet
    sie die Abteilung seit eineinhalb Jahren und ihre Tochter ist drei Jahre alt.

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    Porträt 08
  • „Wir wollten beide nicht das klassische Familienmodell.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin hat vor 10 Jahren mit einem Promotionsstipendium
    an ihrem Institut angefangen. Vor sechs Jahren wurde sie als wissenschaftliche
    Mitarbeiterin eingestellt. Seit vier Jahren ist sie die stellvertretende
    Abteilungsleiterin. Ihr Mann arbeitet in der gleichen Abteilung. Gemeinsam haben sie
    eine Tochter im Kleinkindalter und einen Sohn in Säuglingsalter. Momentan arbeiten
    beide 40 Prozent, um ihren Sohn zuhause betreuen zu können.

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    Porträt 09