Porträt 07

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„Ein Tandem funktioniert nur mit guter Abstimmung und absolutem Vertrauen.“
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Die porträtierte Wissenschaftlerin A und die porträtierte Wissenschaftlerin B leiten gemeinsam eine Abteilung. Beide arbeiten in Teilzeit. Wissenschaftlerin A ist promoviert. Seit fast 15 Jahren arbeitet sie an ihrem Forschungsinstitut. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter sowie einen Sohn im Grundschulalter. Wissenschaftlerin B hat vor 8 Jahren angefangen neben ihrem Studium als wissenschaftliche Hilfskraft für das Forschungsinstitut zu arbeiten. Seit 2 Jahren ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Seit wann teilen Sie sich die Führungsposition?

Wissenschaftlerin A: Unsere Abteilung wurde vor knapp einem Jahr umstrukturiert und innerhalb der Abteilung wurden neue Gruppen gebildet.

Wissenschaftlerin B: Unser ehemaliger Gruppenleiter wurde zum Abteilungsleiter ernannt und wir haben gemeinsam die Gruppenleitung einer der neuen Gruppen übernommen.

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie sich die Führungsposition teilen?

Wissenschaftlerin B: Die Idee war, dass eine erfahrene Wissenschaftlerin eine Nachwuchswissenschaftlerin aufbaut und diese in ihrem Werdegang unterstützt.

Wissenschaftlerin A: Die Führungsrolle war aber für uns beide neu. Außerdem gab es eine weitere Herausforderung: Unser neues Team wurde aus den Mitgliedern mehrerer früher eigenständiger Gruppen zusammengewürfelt. Zudem haben wir unsere alten Aufgaben, unsere wissenschaftlichen Tätigkeiten und Zuständigkeiten behalten.

Wissenschaftlerin B: Bereits bevor wir Gruppenleiterinnen wurden, haben wir beide Teilzeit gearbeitet – das machen wir auch jetzt noch. A arbeitet 24 Stunden und ich arbeite 31 Stunden.

Aus welchen Gründen arbeiten Sie Teilzeit?

Wissenschaftlerin A: Ich arbeite wegen meiner Kinder in Teilzeit. Dem Satz „Kind und Karriere“ möchte ich total widersprechen – entweder man kümmert sich um seine Kinder oder man macht Karriere. Passender finde ich „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Ich kann meine Familie und meinen Beruf nur vereinbaren, weil ich die entsprechende private Infrastruktur habe. Mein Vater holt an meinen beiden langen Arbeitstagen und wenn ich auf Dienstreise bin die Kinder von der Schule ab. Sie essen bei ihm zu Mittag und er kümmert sich um die Hausaufgaben und die Nachmittagstermine. Mein Mann arbeitet Vollzeit. Hätten wir den Opa nicht, würde meine Arbeit ganz anders aussehen.

Wissenschaftlerin B: Ich habe eine Fernbeziehung geführt und habe zugunsten der gemeinsamen Zeit mit meinem Partner nur vier Tage gearbeitet. Mittlerweile sind wir zusammengezogen und ich fahre nun täglich eine sehr weite Strecke zum Institut. Es ist angenehmer nur vier statt fünf Tage fahren zu müssen.

Wer hatte die Idee für die geteilte Führung?

Wissenschaftlerin B: Die Idee hatte unser damaliger Gruppenleiter und jetziger Abteilungsleiter. Mit Blick auf die Zukunft kam die Idee auf, jüngere Mitarbeitende zu Gruppenleitern ausbilden. Neben uns gibt es in unserer Abteilung noch ein weiteres Führungstandem: Dieses besteht aus zwei Männern.

Wissenschaftlerin A: Vielleicht ist die Idee auch entstanden, weil eine Gruppenleitung für mich eigentlich kein explizites Ziel war. Ich habe zwei Kinder und ich finde es wichtig, dass ich mich um meine Kinder kümmere. Ich hatte Sorge, dass eine Gruppenleitung und meine Kinder nicht vereinbar sind.

Wissenschaftlerin B: Bei mir war schon länger im Gespräch, dass ich als Führungskraft aufgebaut werden soll. Dass das jetzt so schnell ging, war aber doch überraschend.

Wissenschaftlerin A: Für mich war wiederum klar, dass ich noch eine Weile in Teilzeit weiterarbeiten möchte. Gleichzeitig bin ich ja schon eine Weile dabei und kann durch unsere gemeinsame Führungsposition meine Erfahrung weitergeben.

Wie organisieren Sie die geteilte Führung in der Praxis?

Wissenschaftlerin A: Wir teilen uns ein Büro und achten darauf, dass dieses fünf Tage die Woche besetzt ist. Ich arbeite normalerweise von Montag bis Donnerstag hier vor Ort. Meine Kollegin ist von Dienstag bis Freitag da. Wenn Termine anstehen, kommt sie auch mal am Montag und ich auch mal am Freitag. Das handhaben wir flexibel.

Wissenschaftlerin B: Durch die geteilte Führung stellte sich die Frage, wie wir die Mitarbeitergespräche führen werden. Um nicht zu zweit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin gegenüber zu sitzen, mussten die Mitarbeitenden einer Gruppenleiterin zugeordnet werden. Diese Zuordnung gilt aber wirklich nur für die Mitarbeitergespräche, ansonsten führen wir unsere fünf Gruppenmitglieder gemeinsam.

Wie teilen Sie sich die Führungsaufgaben inhaltlich auf?

Wissenschaftlerin A: Bis jetzt war es uns extrem wichtig, dass wir uns in alles gemeinsam einarbeiten und uns permanent abstimmen. Mittlerweile kristallisiert sich heraus, dass B diejenige ist, die den Draht zum Controlling hat. Sie jongliert mit den Zahlen, Urlaubstagen, Überstunden und Stundenkontierung. Sie hat dafür einfach ein Händchen.

Wissenschaftlerin B: A schüttelt dafür Anträge und alle Arten von Texten einfach aus dem Ärmel.

Wissenschaftlerin A: Wir ergänzen uns also gut. Außerdem gehen wir ähnlich an Aufgaben ran und sind beide sehr strukturiert.

Wie oft stimmen Sie sich ab?

Wissenschaftlerin B: Wir machen das eigentlich je nach Bedarf. Im Grunde genommen ist das fast jeden Tag. An drei Tagen pro Woche sehen wir uns. Am Dienstag besprechen wir was am Montag und am Freitag passiert ist. Wenn etwas Gravierendes war, dann schreiben wir uns eine E-Mail, damit die andere direkt informiert ist.

Wissenschaftlerin A: Wenn wir gleichzeitig im Büro sind, dann geht das auch mal schnell über den Tisch – einfach nur so. In letzter Zeit haben wir zwei Mal am Tag telefoniert und es gab ein kurzes Update per Mail. B hatte sich verletzt und durfte deshalb nicht Auto fahren. Sie hat von zu Hause gearbeitet und stand in ständigem Kontakt zu mir.

Wissenschaftlerin B: Es war ideal, dass A mich einfach vertreten konnte. Wir machen auch gegenseitig Urlaubsvertretung, so ist immer eine Ansprechpartnerin da.

Was bedeutet die geteilte Führung für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Ihre Kolleginnen und Kollegen?

Wissenschaftlerin B: Unsere Gruppe ist noch recht jung und wir sind noch in der Findungsphase. Unsere Teammitglieder kommen aus drei verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Themen und Kulturen. Nun muss jeder seine neue Rolle und seine Aufgabe finden.

Wissenschaftlerin A: Darüber hinaus wurden die alten Gruppen komplett unterschiedlich geführt. Wir kommen aus der gleichen Gruppe und wollten – mit besten Absichten – so führen, wie wir es gewohnt waren. Anfangs war es deshalb schwierig einen eigenen Weg für die Gruppe zu finden. Dieser Prozess dauert noch immer an.

Wissenschaftlerin B: Andere Führungskräfte sind interessiert. Sie halten unser Modell für eine interessante Idee. Insbesondere weil man entlastet wird und immer eine Vertretung vorhanden ist. Klar ist aber auch, dass erstmal alle gespannt sind, wie es funktioniert. Da müssen wir uns also als Tandem bewähren.

Hatten Sie Rollenvorbilder für die geteilte Führung?

Wissenschaftlerin B: An unserem Institut gibt es schon länger Führungstandems – dabei sitzt eine Person an diesem Standort und die andere Person am anderen Standort. Ende letzten Jahres haben wir Informationen über Tandems in anderen Unternehmen bekommen. Darunter war auch ein Beispiel, bei dem zwei Frauen als Doppelspitze führen. Von ihnen haben wir uns inspirieren lassen. Sie haben beispielsweise eine gemeinsame E-Mail-Adresse.

Wissenschaftlerin A: Seit zwei Monaten haben wir – zusätzlich zu unseren persönlichen – nun auch eine gemeinsame E-Mail-Adresse. Diese hat keinen persönlichen, sondern einen sachbezogenen Namen. Das ist hier so vorgesehen.

Sind Sie ein Vorbild für andere?

Wissenschaftlerin B: Ob wir ein Vorbild für andere sind, weiß ich nicht. Aber vielleicht ändert sich dies ja durch dieses Porträt.

Wissenschaftlerin A: Wir haben an einem Seminar „Neu in der Führungsrolle“ teilgenommen. Dort war ich sehr überrascht, welche verschiedenen Führungsmodelle es in unserer Forschungsorganisation gibt. Ich glaube, wenn die Führungskraft zustimmt, dann ist eigentlich alles möglich bei in unserer Organisation. Unser Abteilungsleiter ist bereit, ganz neue Wege zu gehen und ganz neue Modelle auszuprobieren. Das ist aber auch ein Vertrauensvorschuss, mit dem man entsprechend verantwortungsbewusst umgehen muss.

Was ist die Grundvoraussetzung für ein gut funktionierendes Tandem?

Wissenschaftlerin A: Ein Tandem funktioniert nur mit guter Abstimmung und absolutem Vertrauen. Wichtig ist gemeinsam die gleiche Linie zu vertreten.

Wissenschaftlerin B: Wichtig finde ich Vertrauen, Ehrlichkeit und ähnliche Ansichten. Sehr hilfreich ist, wenn man den Tandempartner vorher schon kannte.

Welchen Vorteil sehen Sie im gemeinsamen Führen?

Wissenschaftlerin B: Es ist schon so, dass wir uns im letzten Jahr sehr viel abgestimmt haben. Das hat viel Zeit gekostet. Trotzdem überwiegen insgesamt ganz klar die Vorteile. Wir setzen die Stärken, die jede von uns mitbringt, optimal ein und arbeiten dadurch sehr effizient.

Wissenschaftlerin A: Ein weiterer Vorteil ist, dass man einen Ansprechpartner auf Augenhöhe hat. Man kann ganz schnell und formlos über Dinge sprechen und gemeinsam Entscheidungen treffen. Das finde ich sehr hilfreich.

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Wissenschaftlerin B: Die Zeitspanne zwischen der Ankündigung der Umstrukturierung und der tatsächlichen Umsetzung war recht kurz. Hätten wir mehr Einarbeitungszeit gehabt, wäre der Übergang flüssiger gewesen. Vieles haben wir erst gelernt, als wir schon Gruppenleiterinnen waren.

Wissenschaftlerin A: Der Change Prozess hätte vielleicht noch ein bisschen mehr Führung, auch von außen, haben können, um weniger Reibungsverlust zu haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren verunsichert durch die Umstrukturierung…

Wissenschaftlerin B: …und gleichzeitig haben sie dann zwei Gruppenleiterinnen vorgesetzt bekommen, die sich auch selbst noch finden mussten. Das hätte einfacher laufen können.

Was könnte Ihre Organisation ändern, um geteilte Führung zu erleichtern?

Wissenschaftlerin B: Ich würde es befürworten, wenn es eine allgemeine Vorgabe gibt, wie die Aufteilung der Mitarbeitenden bei zwei Führungskräften erfolgt – z. B. in Hinblick auf Mitarbeitergespräche. Bei uns hat der Betriebsrat darauf bestanden und unser Abteilungsleiter hat deshalb unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils einer von uns beiden zugeordnet. Durch die Zuordnung fühlte unser Team sich aber erst einmal gespalten und nicht als eine Gruppe.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Wissenschaftlerin A: Ich wünsche mir, dass wir das, was wir jetzt angefangen haben, auch weiter gut hinkriegen. Wir wachsen in unsere Rollen hinein und entwickeln uns weiter. Auch unsere Gruppe findet täglich besser zusammen. Wir sind auf einem guten Weg.

Wissenschaftlerin B: Auch ich wünsche mir, dass es so weitergeht und wir als Gruppe unseren Weg finden.

Inspirator*innen

Individuelle Wege zur Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben

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  • „Das Schönste ist die Zeit, wenn wir gemeinsam zu fünft sind. Das ist unschlagbar.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler arbeiten seit 10 Jahren
    in der gleichen Abteilung eines Forschungsinstituts. Beide sind wissenschaftliche
    Mitarbeitende und stellvertretende GruppenleiterIn. Sie haben sich während ihres Studiums
    kennengelernt und sind mittlerweile verheiratet. Vor 19 Monaten wurden sie Eltern von Drillingen.
    Sie organisieren den Familienalltag gleichberechtigt und teilen alle Aufgaben
    halbe-halbe zwischen sich auf.

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    Porträt 01
  • „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nun zwei Ansprechpersonen,
    anstatt zwei Chefs.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler leiten gemeinsam
    eine Abteilung ihres Forschungsinstituts. Das Institut hat mehrere Standorte.
    Der Standort an dem die beiden porträtierten Personen arbeiten, liegt ländlich ohne
    Anbindung an eine Universitätsstadt. Die Wissenschaftlerin hat promoviert und
    arbeitet seit fast 10 Jahren für das Institut. Sie ist verheiratet. Der Wissenschaftler
    hat ein Dplom und ist seit fast 20 Jahren am Institut. Er ist verheiratet und hat
    zwei Kinder im Grundschulalter. Seine Frau arbeitet in Teilzeit am gleichen Institut.

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    Porträt 02
  • „Papa mit Baby allein zuhause ist wirklich empfehlenswert.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler arbeiten beide
    am selben Forschungsinstitut. Sie sind verheiratet und haben zwei Töchter. Diese sind
    im Kindergarten- bzw. Grundschulalter. Die Wissenschaftlerin ist seit sieben Jahren
    am Institut. Als sie begonnen hat für das Institut zu arbeiten, war ihre erste Tochter
    fünf Monate alt und wurde deshalb bis zum ersten Geburtstag vom Vater betreut.
    Der Wissenschaftler hat promoviert und arbeitet seit 2 Jahren am Institut.

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    Porträt 03
  • „Es ist nichts Besonderes daran eine Leitungsfunktion zu übernehmen
    und in Teilzeit zu arbeiten.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit fast 20 Jahren an ihrem Institut.
    Knapp ein Jahr nachdem sie die Leitung einer Gruppe übernommen hatte, wurde ihr Sohn
    geboren. Mittlerweile ist ihr Sohn vier Jahre alt. Die Wissenschaftler ist nach wie
    vor Gruppenleiterin und arbeitet in Teilzeit, um aktiv Zeit mit ihrem Sohn
    verbringen zu können.

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    Porträt 04
  • „Vorbilder fand ich sehr wichtig.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit 10 Jahren an ihrem Forschungsinstitut.
    Der porträtierte Wissenschaftler hat promoviert und ist Gruppenleiter an einer
    Universität. Beide sind verheiratet und haben einen 14 Monate alten Sohn,
    den sie gemeinsam betreuen.

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    Porträt 05
  • „Obwohl wir so viel arbeiten,
    verbringen wir sehr viel schöne Zeit mit unseren Kindern.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin ist seit mehr als 20 Jahren an ihrem Institut tätig.
    Sie begann ihre Karriere als wissenschaftliche Hilfskraft. Die letzten sieben Jahre
    war sie als Abteilungsleiterin tätig. Seit kurzem ist sie Professorin an einer
    Hochschule. Zugunsten dieser neuen Aufgabe hat sie die Abteilungsleitung abgegeben,
    ist aber weiterhin zusätzlich für ihr Forschungsinstitut tätig.
    Sie ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter mit Down-Syndrom.

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    Porträt 06
  • „Ein Tandem funktioniert nur mit guter Abstimmung und absolutem Vertrauen.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin A und die porträtierte Wissenschaftlerin B leiten
    gemeinsam eine Abteilung. Beide arbeiten in Teilzeit. Wissenschaftlerin A ist
    promoviert. Seit fast 15 Jahren arbeitet sie an ihrem Forschungsinstitut.
    Sie ist verheiratet und hat eine Tochter sowie einen Sohn im Grundschulalter.
    Wissenschaftlerin B hat vor 8 Jahren angefangen neben ihrem Studium als
    wissenschaftliche Hilfskraft für das Forschungsinstitut zu arbeiten. Seit 2 Jahren ist
    sie wissenschaftliche Mitarbeiterin.

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    Porträt 07
  • „Das Besondere ist, dass man rund um die Uhr Verantwortung trägt.
    Im Büro ist man für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich
    und zu Hause hat man Verantwortung für sein Kind.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit 10 Jahren an ihrem Institut. Mit der
    Geburt ihrer Tochter ging in Jahr in Elternzeit. Kurz nachdem sie in ihre alte Position
    zurückgekehrt war, wurde ihr die Leitung einer Abteilung angeboten. Mittlerweile leitet
    sie die Abteilung seit eineinhalb Jahren und ihre Tochter ist drei Jahre alt.

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    Porträt 08
  • „Wir wollten beide nicht das klassische Familienmodell.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin hat vor 10 Jahren mit einem Promotionsstipendium
    an ihrem Institut angefangen. Vor sechs Jahren wurde sie als wissenschaftliche
    Mitarbeiterin eingestellt. Seit vier Jahren ist sie die stellvertretende
    Abteilungsleiterin. Ihr Mann arbeitet in der gleichen Abteilung. Gemeinsam haben sie
    eine Tochter im Kleinkindalter und einen Sohn in Säuglingsalter. Momentan arbeiten
    beide 40 Prozent, um ihren Sohn zuhause betreuen zu können.

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    Porträt 09