Porträt 02

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„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nun zwei Ansprechpersonen, anstatt zwei Chefs.“
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Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler leiten gemeinsam eine Abteilung ihres Forschungsinstituts. Das Institut hat mehrere Standorte. Der Standort an dem die beiden porträtierten Personen arbeiten, liegt ländlich ohne Anbindung an eine Universitätsstadt. Die Wissenschaftlerin hat promoviert und arbeitet seit fast 10 Jahren für das Institut. Sie ist verheiratet. Der Wissenschaftler hat ein Diplom und ist seit fast 20 Jahren am Institut. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Grundschulalter. Seine Frau arbeitet in Teilzeit am gleichen Institut.

Seit wann teilen Sie sich die Führungsposition?

Wissenschaftler: Seit fast einem Jahr leiten wir gemeinsam die Abteilung. Für mich war die Führungsaufgabe nicht neu, denn ich habe davor ein Labor des Instituts mit Personalverantwortung geleitet.

Wissenschaftlerin: Für mich war die Leitungsfunktion neu. Ich war davor Mitarbeiterin.

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie sich die Führungsposition teilen?

Wissenschaftler: Das gesamte Institut ist momentan in einer Umstrukturierungsphase und die Abteilungsleitungsposition sollte neu besetzt werden. Unsere Abteilung hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und ist mit über 30 Kolleginnen und Kollegen eine der wirtschaftlich stärksten Abteilungen dieses Standorts unseres Instituts. Aus diesem Grund kam die Idee auf, die Leitung dieser großen Abteilung aufzuteilen. Zusätzlich sind in den letzten Jahren auch die Anforderungen mit Blick auf die Wissenschaftlichkeit unserer Forschungsorganisation gestiegen. Um weiterhin die Qualität der Studien mit den Industriekunden zu gewährleisten und den wissenschaftlichen Output zu erhöhen, wurde die Idee geboren, die Leitungsaufgaben nach Stärken der beiden Personen aufzuteilen. Ich selbst komme nicht aus einem universitären Umfeld und sehe meinen Schwerpunkt eher bei den Industrieprojekten. Meine Kollegin nimmt eher den wissenschaftlichen Teil in den Fokus. Das ist ein sehr schönes Grundgerüst, welches sehr gut angelaufen ist. In der Praxis jedoch ist es so, dass beide jeden dieser Schwerpunkte bearbeiten können.

Wissenschaftlerin: Für mich war es relativ überraschend, dass ich als Abteilungsleiterin vorgesehen wurde. Als unser Institutsleiter die Idee des Tandems an mich herangetragen hat, hatte ich erst die Befürchtung, dass das vielleicht über Kopf meines Kollegen hinweg entschieden worden ist. Als er mir bestätigte, dass dies eine gemeinsame Idee der beiden gewesen ist, war das für mich eine einmalige Chance.

Wie organisieren Sie die geteilte Führung in der Praxis?

Wissenschaftlerin: Wir teilen viele Aufgaben nach unseren Stärken auf. Auch die Beteiligung an Gremien bei uns im Haus haben wir uns aufgeteilt, sodass wir dort nicht als Doppelspitze auftreten.

Wissenschaftler: Das war sehr wichtig. Denn im Haus gab es Stimmen, die Sorge hatten, dass wir ein Ungleichgewicht erzeugen, wenn wir beispielsweise beide im Abteilungsleitungsgremium sitzen. Deshalb nimmt nur eine Person teil. Wir sind aber beide gleich gut informiert und wenn einer nicht da ist, kann der andere ihn vertreten.

Wie haben Sie festgelegt wer an welchem Gremium teilnimmt?

Wissenschaftlerin: Das hat unser Institutsleiter festgelegt. Wir sprechen uns vor den Sitzungen ab und informieren uns anschließend gegenseitig. Außerdem achten wir darauf, dass auch die Interessen des anderen vertreten werden.

Wie machen Sie das ganz praktisch im Alltag: Sitzen Sie zusammen in einem Büro? Haben Sie feste Austauschtermine?

Wissenschaftlerin: Wir sitzen zusammen in einem Büro und reden direkt miteinander. Da ist es nicht nötig, Termine auszumachen, um sich auszutauschen.

Wissenschaftler: Feste Termine haben wir dann, wenn es darum geht die Führungsaufgaben auszufüllen. Wir haben deshalb regelmäßige Treffen mit den anderen Laborleitungen aus der Abteilung und den Labortechnikerinnen und -technikern, um das aktuelle Studienaufkommen zu besprechen.

Sind Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils einem von Ihnen zugeordnet?

Wissenschaftlerin: Ja, das haben wir gemacht.

Wissenschaftler: Bei 30 Leuten geht das auch nicht anders. Es gab aber auch Laborleitungen, die ihr Mitarbeitergespräch mit uns beiden führen wollten.

Was bedeutet die geteilte Führung für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Wissenschaftlerin: Gerade für die Laborleiterinnen und -leiter war es natürlich eine Umstellung, von einer zu zwei Führungspersonen. Aber in den Mitarbeitergesprächen, die wir geführt haben, wurde das nicht negativ aufgefasst. Ich sehe es eher so, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun zwei Ansprechpersonen haben, anstatt zwei Chefs.

Wie haben die Führungskolleginnen und -kollegen darauf reagiert, dass es jetzt eine Doppelspitze gibt?

Wissenschaftler: Es gab, wie schon erwähnt, die Sorge, dass wir ein Schwergewicht erzeugen könnten durch die Doppelspitze. Aber das ist ja nicht passiert.

Wissenschaftlerin: Eine weitere Sorge war, dass es zu einer finanziellen Belastung des Instituts führt, weil zwei Abteilungsleitungen teurer sind als eine. Aber das wurde entsprechend geregelt.

Wie reagieren Ihre Kunden oder Projektpartner?

Wissenschaftler: In den klassischen Industriestudien, die wir hier machen, gibt es meist eine sehr klare Zuordnung, weil man eine Studienleitung benennt. Nichtsdestotrotz haben wir uns angewöhnt, dass der jeweils andere in den E-Mail-Verkehr mit eingebunden ist oder bei Bedarf an Telefonkonferenzen teilnimmt. So sind wir beide auf dem gleichen Stand und können einander vertreten. Je nach Studie wird tatsächlich erwartet, dass immer jemand da ist, der einem möglichst schnell Informationen geben kann. Für mich war es eine große Erleichterung, dass ich im Urlaub nicht mehr alle zwei Tage hier anrufen muss.

Hatten Sie Rollenvorbilder für die geteilte Führung?

Wissenschaftlerin: Ich kenne noch gar nicht viele Doppelspitzen – eigentlich nur aus der Politik.

Sind Sie ein Vorbild für andere?

Wissenschaftler: Das hängt vom Ausgang dieses Interviews ab (lacht). Wenn es um Frauen in Führungspositionen geht, dann wird meine Kollegin gerne präsentiert. Wir sind aber auch ein besonderes Forschungsinstitut, denn wir haben über 50 Prozent Frauenanteil.

Wissenschaftlerin: Wir haben viele biologisch-technische Assistenten oder chemisch-technische Assistenten – das sind sehr oft Frauen. Nach oben werden es weniger Frauen, aber ich finde es bei uns z.B. auf der Laborleitungs-Ebene gut ausgeglichen.

Welche Rahmenbedingungen Ihres Instituts tragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei?

Wissenschaftlerin: Für mich war das ganz klar die Möglichkeit zur Heimarbeit. Mein Mann ist auch in der Wissenschaft tätig und war über Jahre in einem anderen Teil Deutschlands angestellt. Dadurch, dass ich einen Tag in der Woche fest als Heimarbeitstag hatte, hat das für mich die Möglichkeit geboten, mein Privatleben besser mit meinem Beruf zu verbinden.

Wissenschaftler: Für mich ist es die Gleitzeit. So kann ich auch mal einen Tag zuhause bleiben, wenn es zur Betreuung der Kinder notwendig ist. Die Kernarbeitszeit wurde bei uns am Standort vor ein paar Jahren komplett abgeschafft, was die Flexibilität weiter erhöht.

Wie zufrieden sind Sie damit, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Ihnen funktioniert?

Wissenschaftlerin: Meine Ansprüche sind im Moment relativ gering. Ich denke, dass wir allgemein gute Bedingungen haben.

Wissenschaftler: Genug Zeit für die Familie mit meinem Beruf zu vereinbaren, ist definitiv eine Herausforderung. Wir haben zwei Schulkinder. Das klingt jetzt banal, aber allein dafür zu sorgen, dass die Kinder jeden Morgen pünktlich an der Bushaltestellte stehen, ist hin und wieder mit Stress verbunden. Wenn man abends nach Hause kommt, dann muss man möglichst schnell runterfahren und versuchen die begrenzte Zeit, die man mit den Kindern hat, möglichst gut zu nutzen. Das klappt mal gut, das klappt aber auch mal schlechter.

Wer oder was hilft Ihnen am meisten, um Beruf und Privates zu vereinbaren?

Wissenschaftler: Bei mir ist das die Eigeninitiative meiner Frau und mir. Zudem haben wir die Möglichkeit die Kinder ganztags in die Betreuung zu geben, was erst möglich macht, dass wir beide einem Beruf nachgehen können. Wir versuchen uns bestmöglich zu unterstützen, so dass jeder auch noch Freiräume in der Freizeit hat für eigene Interessen. Ohne Ausgleich geht es nicht.

Wissenschaftlerin: Ich finde wichtig, dass wir flexibel reagieren können. Für uns als doppelte Abteilungsleitung ist natürlich die Absprache extrem wichtig. Das funktioniert gut. Wenn einer von uns spontan gehen muss, kann der andere die Aufgaben des Tages übernehmen. Wichtig für mich persönlich ist, dass ich zu Hause den Kopf frei bekomme und mal etwas ganz Anderes mache. Sonst lässt die Arbeitsleistung irgendwann nach.

Was sind für Sie im Arbeitsalltag die größten Herausforderungen?

Wissenschaftlerin: In Bezug auf unser Labor sind es die momentan laufenden Studien. Da hat man immer den Druck, dass alles laufen muss und die hohen Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Neu für mich ist die Verantwortung für die Finanzierung der Abteilung. Damit ist ein wesentlicher Aspekt dazugekommen. Zusätzlich muss eine Strategie entwickelt werden, wie sich die Abteilung weiterentwickeln soll. Vor allem in Bezug auf die Wissenschaftlichkeit wird es da große Herausforderungen geben.

Wissenschaftler: Seit ein paar Jahren hat unser Institut einen externen Berater. Dieser hat uns genau diese Fragen gestellt: Wie sieht eure Strategie aus? Wo seht ihr euch in fünf Jahren? Das war für uns beide neu, nicht einfach, aber sehr spannend. Da spielt natürlich auch die Anforderung unserer Forschungsorganisation eine Rolle: Auf der einen Seite muss man viel Geld akquirieren, um die Abteilung zu finanzieren und auf der anderen Seite sollen Zukunftsthemen, wenn möglich mit Leuchtturmcharakter, entwickelt werden.

Ist es nicht genau da ein ganz großer Vorteil, dass Sie zu zweit sind?

Wissenschaftler: Das ist definitiv eine Entlastung.

Wissenschaftlerin: Ja!

Welchen Ratschlag geben Sie anderen Tandems?

Wissenschaftler: Man muss vorher gucken, dass es zusammenpasst. Das Zwischenmenschliche ist ein ganz wichtiger Faktor. Man muss sich klarmachen, dass man Arbeit abgibt und man muss sich eingestehen, dass auch der Andere Stärken hat, die man dann auch nutzen sollte. Wenn das funktioniert, überwiegen klar die Vorteile so eines Systems.

Wissenschaftlerin: Gute Kommunikation und Vertrauen untereinander sind sehr wichtig. Außerdem sollte klar sein, wer für was verantwortlich ist.

Was könnte Ihre Organisation ändern, um geteilte Führung zu erleichtern?

Wissenschaftlerin: Die finanzielle Förderung von innovativen Beschäftigungskonzepten wäre eine große Hilfe. Bei uns war am Anfang das größte Akzeptanzproblem die Angst vor den hohen Kosten. Es wäre gut, wenn es da eine Anschubfinanzierung gäbe. In unserer Organisation gibt es dazu ein Beispiel: Es gibt ein Programm zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Das wird viel besser umgesetzt, weil es die entsprechenden finanziellen Mittel gibt.

Wissenschaftler: Nachhaltigkeit fängt auch beim Personal an. Vereinbarkeit sollte auch gelebt werden, und nicht nur nach außen dargestellt werden. Wir sehen das gerade, wenn wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einstellen wollen. Die haben schon auch ihre Ansprüche an die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Dem kann man begegnen, indem man es mit mehr Flexibilität probiert, gerade in Regionen wie unserer, die man nicht mit Metropolen vergleichen kann. Wenn wir Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen mit Renommee einstellen wollen, hören wir oft, dass wir zu weit draußen sind. Ihnen fehlt in unserer Region die Infrastruktur für wissenschaftliches Arbeiten, z.B. der Anschluss an eine Universität. Auch das kulturelle Angebot ist weniger ausgeprägt als im städtischen Umfeld, und billiger Wohnraum ist nun mal nicht alles. Ich bin mir sicher, dass wir mit flexiblen Arbeitsmodellen hier bessere Anreize schaffen.

Wissenschaftlerin: Es ist eine große Umstellung hierhin zu kommen. Für mich war es keine Umstellung, denn ich komme gebürtig von hier. Für anderes wissenschaftliches Personal, das nicht gebürtig von hier kommt, ist es eine sehr große Umstellung, sich auf das Landleben einzustellen. Beim technischen Personal sieht das anders aus. Wir haben hier ein sehr gutes Berufskolleg, das das technische Personal ausbildet. Das sind dann meist Leute aus der Region, die sehr gut ausgebildet sind und gerne hierbleiben wollen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Wissenschaftlerin: Ich wünsche mir weiterhin interessante Forschungsthemen und eine strategische Weiterentwicklung der Abteilung. Außerdem wünsche ich mir, dass es in der Kommunikation genauso gut weitergeht wie bisher.

Wissenschaftler: Ich sehe das ganz genauso. Unser externer Berater hat die Frage aufgeworfen, ob die Abteilung irgendwann geteilt werden soll. Das sehe ich aber überhaupt nicht als Option. Ich denke mit diesem Konstrukt können wir sehr weit kommen.

Wissenschaftlerin: Ich denke Konzepte wie geteilte Führung werden in Zukunft immer wichtiger. Diese sollten gefördert werden, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine bessere Work-Life-Balance nehmen an Bedeutung zu.

Inspirator*innen

Individuelle Wege zur Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben

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  • „Das Schönste ist die Zeit, wenn wir gemeinsam zu fünft sind. Das ist unschlagbar.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler arbeiten seit 10 Jahren
    in der gleichen Abteilung eines Forschungsinstituts. Beide sind wissenschaftliche
    Mitarbeitende und stellvertretende GruppenleiterIn. Sie haben sich während ihres Studiums
    kennengelernt und sind mittlerweile verheiratet. Vor 19 Monaten wurden sie Eltern von Drillingen.
    Sie organisieren den Familienalltag gleichberechtigt und teilen alle Aufgaben
    halbe-halbe zwischen sich auf.

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    Porträt 01
  • „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nun zwei Ansprechpersonen,
    anstatt zwei Chefs.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler leiten gemeinsam
    eine Abteilung ihres Forschungsinstituts. Das Institut hat mehrere Standorte.
    Der Standort an dem die beiden porträtierten Personen arbeiten, liegt ländlich ohne
    Anbindung an eine Universitätsstadt. Die Wissenschaftlerin hat promoviert und
    arbeitet seit fast 10 Jahren für das Institut. Sie ist verheiratet. Der Wissenschaftler
    hat ein Dplom und ist seit fast 20 Jahren am Institut. Er ist verheiratet und hat
    zwei Kinder im Grundschulalter. Seine Frau arbeitet in Teilzeit am gleichen Institut.

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    Porträt 02
  • „Papa mit Baby allein zuhause ist wirklich empfehlenswert.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin und der porträtierte Wissenschaftler arbeiten beide
    am selben Forschungsinstitut. Sie sind verheiratet und haben zwei Töchter. Diese sind
    im Kindergarten- bzw. Grundschulalter. Die Wissenschaftlerin ist seit sieben Jahren
    am Institut. Als sie begonnen hat für das Institut zu arbeiten, war ihre erste Tochter
    fünf Monate alt und wurde deshalb bis zum ersten Geburtstag vom Vater betreut.
    Der Wissenschaftler hat promoviert und arbeitet seit 2 Jahren am Institut.

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    Porträt 03
  • „Es ist nichts Besonderes daran eine Leitungsfunktion zu übernehmen
    und in Teilzeit zu arbeiten.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit fast 20 Jahren an ihrem Institut.
    Knapp ein Jahr nachdem sie die Leitung einer Gruppe übernommen hatte, wurde ihr Sohn
    geboren. Mittlerweile ist ihr Sohn vier Jahre alt. Die Wissenschaftler ist nach wie
    vor Gruppenleiterin und arbeitet in Teilzeit, um aktiv Zeit mit ihrem Sohn
    verbringen zu können.

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    Porträt 04
  • „Vorbilder fand ich sehr wichtig.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit 10 Jahren an ihrem Forschungsinstitut.
    Der porträtierte Wissenschaftler hat promoviert und ist Gruppenleiter an einer
    Universität. Beide sind verheiratet und haben einen 14 Monate alten Sohn,
    den sie gemeinsam betreuen.

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    Porträt 05
  • „Obwohl wir so viel arbeiten,
    verbringen wir sehr viel schöne Zeit mit unseren Kindern.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin ist seit mehr als 20 Jahren an ihrem Institut tätig.
    Sie begann ihre Karriere als wissenschaftliche Hilfskraft. Die letzten sieben Jahre
    war sie als Abteilungsleiterin tätig. Seit kurzem ist sie Professorin an einer
    Hochschule. Zugunsten dieser neuen Aufgabe hat sie die Abteilungsleitung abgegeben,
    ist aber weiterhin zusätzlich für ihr Forschungsinstitut tätig.
    Sie ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter mit Down-Syndrom.

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    Porträt 06
  • „Ein Tandem funktioniert nur mit guter Abstimmung und absolutem Vertrauen.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin A und die porträtierte Wissenschaftlerin B leiten
    gemeinsam eine Abteilung. Beide arbeiten in Teilzeit. Wissenschaftlerin A ist
    promoviert. Seit fast 15 Jahren arbeitet sie an ihrem Forschungsinstitut.
    Sie ist verheiratet und hat eine Tochter sowie einen Sohn im Grundschulalter.
    Wissenschaftlerin B hat vor 8 Jahren angefangen neben ihrem Studium als
    wissenschaftliche Hilfskraft für das Forschungsinstitut zu arbeiten. Seit 2 Jahren ist
    sie wissenschaftliche Mitarbeiterin.

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    Porträt 07
  • „Das Besondere ist, dass man rund um die Uhr Verantwortung trägt.
    Im Büro ist man für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich
    und zu Hause hat man Verantwortung für sein Kind.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin arbeitet seit 10 Jahren an ihrem Institut. Mit der
    Geburt ihrer Tochter ging in Jahr in Elternzeit. Kurz nachdem sie in ihre alte Position
    zurückgekehrt war, wurde ihr die Leitung einer Abteilung angeboten. Mittlerweile leitet
    sie die Abteilung seit eineinhalb Jahren und ihre Tochter ist drei Jahre alt.

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    Porträt 08
  • „Wir wollten beide nicht das klassische Familienmodell.“

    Die porträtierte Wissenschaftlerin hat vor 10 Jahren mit einem Promotionsstipendium
    an ihrem Institut angefangen. Vor sechs Jahren wurde sie als wissenschaftliche
    Mitarbeiterin eingestellt. Seit vier Jahren ist sie die stellvertretende
    Abteilungsleiterin. Ihr Mann arbeitet in der gleichen Abteilung. Gemeinsam haben sie
    eine Tochter im Kleinkindalter und einen Sohn in Säuglingsalter. Momentan arbeiten
    beide 40 Prozent, um ihren Sohn zuhause betreuen zu können.

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    Porträt 09