Projekt Gendered Innovations

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Das Projekt Gendered Innovations wurde im Juli 2009 an der Stanford University initiiert. Im Januar 2011 setzte die Europäische Kommission für zwei Jahre eine ExpertInnengruppe zu »Innovation through Gender« ein, um die Geschlechterdimension in der EU-europäischen Forschung und Innovation zu entwickeln. Das Projekt Gendered Innovations hat zum Ziel, WissenschaftlerInnen und TechnikerInnen geeignete Methoden zur Analyse des biologischen sowie des sozialen Geschlechts an die Hand zu geben.

Auf der Projekthomepage befinden sich 6 Hauptportale:

  • Methoden zur Analyse des biologischen (Sex) und sozialen Geschlechts (Gender) im Rahmen von Forschung und Technik.
  • Fallstudien zur Illustration der Art und Weise, wie die Analyse des biologischen und sozialen Geschlechts zu Innovation führt.
  • Begriffe zur Erläuterung zentraler auf der gesamten Website verwendeter Konzepte.
  • Leitfäden für ForscherInnen, TechnikerInnen und GutachterInnen.
  • Maßnahmen und Handlungsempfehlungen von Regierung, Agenturen und Institutionen und Links zu zentralen nationalen und internationalen Richtlinien, die geschlechterreflexive Innovationen unterstützen.
  • Institutionelle Veränderungen für eine Zusammenfassung aktueller Literatur zur 1) Erhöhung des Frauenanteils in Naturwissenschaft, Technik, Medizin und Umwelt, zur 2) Beseitigung subtiler auf Geschlecht basierender Verzerrungen in Forschungseinrichtungen sowie zu 3) Lösungen und Erfolgsmodellen.

Neben der englischsprachigen Homepage zum Projekt gibt es eine deutsche, eine koreanische, eine schwedische und eine taiwanesische Übersetzung.

Quellen:

  • Projekthomepage auf Englisch
  • Projekthomepage auf Deutsch
  • European Commission (2013): Gendered Innovations. How Gender Analysis Conributes to Research. Luxembourg: Publications Office oft he European Union.
  • Schiebinger, Londa (2008): Gendered Innovations in Science and Engineering. Stanford University Press.