Wissenschaftlerinnen-Netzwerk (Fraunhofer IMS)

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Beschreibung der Thematik und Zielstellung
Die Zielsetzung des Genderprojekts war der Aufbau eines Wissenschaftlerinnen-Netzwerks im deutsch/niederländischen Grenzgebiet (Euregio Bereich Rhein-Waal und Rhein-Maas-Nord).
Gemeinsam mit den IMS Akteurinnen und 3 Professorinnen der Universitäten Groningen, Nijmegen und Duisburg sollte ein Wissenschaftlerinnen-Netzwerk geschaffen, sowie Projekte zur Förderung bzw. Unterstützung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses durchgeführt, sowie ggf. weitere gemeinsame (wissenschaftliche) Projekte angestoßen werden.

Beschreibung des Angebots/der Aktion
Neben Netzwerktreffen an den verschiedenen Standorten der Beteiligten sind speziell zu erwähnende Maßnahmen dieses Projektes ein Kommunikationstraining »How to communicate effectively as a woman in science«, ein Coaching zu »Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten«, Informationstage für Schüler- und Studentinnen, ein Studentinnenaustausch sowie Labexkursionen zu den jeweiligen Instituten.

Vorgehensweise bei der Implementierung
Neben den regelmäßigen Netzwerktreffen wurde am IMS für alle Beteiligten eine Labtour sowie das Kommunikationstraining für Frauen mit Schwerpunkt auf genderrelevante Kommunikationsmuster durchgeführt. Weitere Angebote fanden an den anderen beteiligten Standorten unter Beteiligung von IMS Kolleginnen statt.

Formale Anforderungen
Es handelte sich um ein Euregio-gefördertes Programm (mit entsprechenden Auflagen).

Ergebnisse und Wirkungsweisen
Die Netzwerktreffen und Angebote innerhalb des Projektes waren sehr interessant und bereichernd. Das Kommunikationstraining und auch das Seminar zur Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten (u.a. mit einem Schauspieler) waren besondere Highlights.

Dieses Angebot gehört zur Kategorie
Karriereförderung von Frauen
Genderbewusstes Forschen

Erfolgskriterien und mögliche Hindernisse
Es zeigte sich, dass eine engere Vernetzung im regionalen Bereich einfacher umsetzbar und auf längere Sicht realistischer ist, so blieben die Netzwerktreffen zwischen beiden beteiligten Duisburger Instituten erhalten. Fahrzeiten von mehreren Stunden (z.B. von Duisburg nach Groningen) erschweren die gemeinsame Aktivitäten.

Weitere Hinweise
Das beschriebene Projekt fand im Jahr 2008 statt. Das Netzwerk war im regionalen Bereich noch einige Zeit aktiv. Aufgrund von personellen Änderungen und dem daraus folgenden Wegfall von wichtigen Impulsgeberinnen fehlt inzwischen der organisatorische Rahmen für das Netzwerk, sodass dieses derzeit nicht mehr betrieben wird.